Gesundheit und Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz
Publisher
Springer Science and Business Media LLC
Date Issued
2026-03-09
Author(s)
Abstract
Zusammenfassung
Hintergrund
Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit von Beschäftigten sowie das Verfolgen von Nachhaltigkeitszielen zählen zu den zentralen Zukunftsaufgaben von Unternehmen. Beide Agenden sind eng miteinander verbunden, werden in der Praxis jedoch häufig getrennt bearbeitet. Eine systematische Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz kann dazu beitragen, Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen und zugleich den Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu stärken.
Fragestellung
Ziel dieses Beitrags ist es, wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Ansätze zur Verbindung von BGF und ökologischer Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Im Fokus stehen zentrale Argumente für eine Verknüpfung beider Themen, Qualitätskriterien für gesunde und nachhaltige Arbeitsplätze sowie Wege der praktischen Umsetzung.
Material und Methoden
Es kam ein qualitativ-exploratives Forschungsdesign zum Einsatz, das aus einer selektiven und systematisch erweiterten Literaturrecherche, einer Dokumentenanalyse von Unternehmensberichten, leitfadengestützten Interviews mit Unternehmensvertreter*innen sowie einer Online-Fokusgruppe zur Validierung der Erkenntnisse in der Unternehmenspraxis bestand.
Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen vielfältige Chancen und Synergien (Co-Benefits) einer integrativen Betrachtung von Gesundheit und Nachhaltigkeit im betrieblichen Setting. Aufbauend auf den Dimensionen Struktur‑, Prozess- und Ergebnisqualität sowie den ESG-Säulen (Environment, Social, Governance) wurden 42 Qualitätskriterien identifiziert. Ergänzend entstand ein praxisorientiertes Stufenkonzept zur schrittweisen Verknüpfung der beiden Themen in der Unternehmenspraxis.
Diskussion
Die Verbindung von BGF und Nachhaltigkeit kann langfristig zur Schaffung gesunder, nachhaltiger und somit zukunftsfähiger Arbeitswelten beitragen. Voraussetzungen sind ein gemeinsames Commitment in der Organisation sowie der Aus- und Aufbau von Wissen, Strukturen und Kooperationen im Sinne von „capacity building“.
Hintergrund
Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit von Beschäftigten sowie das Verfolgen von Nachhaltigkeitszielen zählen zu den zentralen Zukunftsaufgaben von Unternehmen. Beide Agenden sind eng miteinander verbunden, werden in der Praxis jedoch häufig getrennt bearbeitet. Eine systematische Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz kann dazu beitragen, Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen und zugleich den Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu stärken.
Fragestellung
Ziel dieses Beitrags ist es, wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Ansätze zur Verbindung von BGF und ökologischer Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Im Fokus stehen zentrale Argumente für eine Verknüpfung beider Themen, Qualitätskriterien für gesunde und nachhaltige Arbeitsplätze sowie Wege der praktischen Umsetzung.
Material und Methoden
Es kam ein qualitativ-exploratives Forschungsdesign zum Einsatz, das aus einer selektiven und systematisch erweiterten Literaturrecherche, einer Dokumentenanalyse von Unternehmensberichten, leitfadengestützten Interviews mit Unternehmensvertreter*innen sowie einer Online-Fokusgruppe zur Validierung der Erkenntnisse in der Unternehmenspraxis bestand.
Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen vielfältige Chancen und Synergien (Co-Benefits) einer integrativen Betrachtung von Gesundheit und Nachhaltigkeit im betrieblichen Setting. Aufbauend auf den Dimensionen Struktur‑, Prozess- und Ergebnisqualität sowie den ESG-Säulen (Environment, Social, Governance) wurden 42 Qualitätskriterien identifiziert. Ergänzend entstand ein praxisorientiertes Stufenkonzept zur schrittweisen Verknüpfung der beiden Themen in der Unternehmenspraxis.
Diskussion
Die Verbindung von BGF und Nachhaltigkeit kann langfristig zur Schaffung gesunder, nachhaltiger und somit zukunftsfähiger Arbeitswelten beitragen. Voraussetzungen sind ein gemeinsames Commitment in der Organisation sowie der Aus- und Aufbau von Wissen, Strukturen und Kooperationen im Sinne von „capacity building“.
Project(s)
Austria Read and Publish
Type
Wissenschaftlicher Artikel
File(s)![Thumbnail Image]()
Loading...
Name
s11553-026-01309-9 (1).pdf
Size
583.12 KB
Format
Adobe PDF
Checksum
(MD5):9fac2b52323223cb5c329f045739fa7d
