Nachhaltige Verankerung der kommunalen Gesundheitsförderung aus internationaler Perspektive am Beispiel von Caring Communities
Publisher
Springer Science and Business Media LLC
ISSN
1861-6755
Date Issued
2025-10-27
Author(s)
Abstract
Hintergrund
Internationale Caring-Communities-Initiativen verfolgen unterschiedliche Ansätze zur nachhaltigen Verankerung kommunaler Gesundheitsförderung. Die Studie vergleicht internationale Modelle aus Belgien, Finnland, den Niederlanden, der Schweiz und Slowenien.
Zielsetzung
Ziel war es, strukturelle, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen zu analysieren und Szenarien für die langfristige Integration solcher Ansätze zu entwickeln.
Methoden
Der Studie liegt ein qualitatives Forschungsdesign mit acht Expert*inneninterviews zugrunde. Zur theoretischen Fundierung und Kontextualisierung der Interviewergebnisse wurde eine ergänzende Literaturrecherche durchgeführt.
Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gesetzliche Verankerung, verlässliche Finanzierung, intersektorale Koordination und die Einbindung freiwilligen Engagements zentrale Faktoren für nachhaltige Gesundheitsförderung sind. Die identifizierten Szenarien betonen die Bedeutung von verbindlichen Zuständigkeiten, gemeindeübergreifenden Steuerungsgruppen sowie innovativen Evaluationsansätzen. Zudem wird Nachhaltigkeit nicht nur im Sinne langfristiger Wirksamkeit, sondern auch als soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung verstanden.
Schlussfolgerung
Die Erkenntnisse liefern Impulse für die Weiterentwicklung kommunaler Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum und zeigen Wege auf, wie Caring-Communities-Ansätze nachhaltig implementiert werden können. Zugleich wird deutlich, dass die Übertragbarkeit internationaler Modelle stets kritisch reflektiert werden sollte, da strukturelle Unterschiede und spezifische Kontextbedingungen maßgeblich zu berücksichtigen sind.
Internationale Caring-Communities-Initiativen verfolgen unterschiedliche Ansätze zur nachhaltigen Verankerung kommunaler Gesundheitsförderung. Die Studie vergleicht internationale Modelle aus Belgien, Finnland, den Niederlanden, der Schweiz und Slowenien.
Zielsetzung
Ziel war es, strukturelle, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen zu analysieren und Szenarien für die langfristige Integration solcher Ansätze zu entwickeln.
Methoden
Der Studie liegt ein qualitatives Forschungsdesign mit acht Expert*inneninterviews zugrunde. Zur theoretischen Fundierung und Kontextualisierung der Interviewergebnisse wurde eine ergänzende Literaturrecherche durchgeführt.
Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gesetzliche Verankerung, verlässliche Finanzierung, intersektorale Koordination und die Einbindung freiwilligen Engagements zentrale Faktoren für nachhaltige Gesundheitsförderung sind. Die identifizierten Szenarien betonen die Bedeutung von verbindlichen Zuständigkeiten, gemeindeübergreifenden Steuerungsgruppen sowie innovativen Evaluationsansätzen. Zudem wird Nachhaltigkeit nicht nur im Sinne langfristiger Wirksamkeit, sondern auch als soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung verstanden.
Schlussfolgerung
Die Erkenntnisse liefern Impulse für die Weiterentwicklung kommunaler Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum und zeigen Wege auf, wie Caring-Communities-Ansätze nachhaltig implementiert werden können. Zugleich wird deutlich, dass die Übertragbarkeit internationaler Modelle stets kritisch reflektiert werden sollte, da strukturelle Unterschiede und spezifische Kontextbedingungen maßgeblich zu berücksichtigen sind.
Type
Wissenschaftlicher Artikel
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Name
s11553-025-01279-4.pdf
Type
Main Article
Size
295.83 KB
Format
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Checksum
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