Klimakompetenz in der Radiologie
Date Issued
2026-05-14
Author(s)
Rupprecht, David
Abstract
Radiologie steht für Hochleistungsmedizin, ist aber zugleich mit erheblichem Ressourcen- und Energieverbrauch verbunden. Besonders CT- und MRT-Systeme tragen spürbar zum Strombedarf von Krankenhäusern bei; auffällig ist der hohe Verbrauch in Leerlauf- bzw. Idle-Phasen. Gleichzeitig steigen die Untersuchungszahlen weiter. Klimaschutz in der Radiologie ist daher keine Zusatzaufgabe, sondern beeinflusst Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeit und Patient*innensicherheit.
Der Vortrag zeigt, warum Klimakompetenz (climate literacy) für alle Berufsgruppen in der Radiologie zur Kernkompetenz werden muss. Nur interprofessionell lassen sich Emissionen senken, Energiekosten stabilisieren und Versorgung langfristig resilient gestalten.
Entlang des Workflows werden Emissions-Hotspots und umsetzbare Hebel dargestellt: Erstens die Stärkung der Indikationsqualität im Sinne von „Choosing Wisely“ und value-based radiology, um unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Zweitens ein konsequentes Gerätemanagement mit Fokus auf Stand-by/Idle, Energiespar- und Eco-Modi sowie intelligentes Scheduling. Drittens Prozessdesign zur Reduktion von Doppeluntersuchungen durch bessere Informationsverfügbarkeit und abgestimmte Abläufe. Viertens IT & Data als oft übersehener Stromverbraucher, etwa durch Workstations, PACS, Archivierung und Storage. Fünftens Materialflüsse und Beschaffung (Kontrastmittel, Verbrauchsgüter, Abfall).
Klimakompetentes Personal kann sofort wirksame Schritte setzen – Leerlaufenergie reduzieren, Eco-Funktionen aktiv nutzen, Indikationspfade stärken und Nachhaltigkeitsteams etablieren.
Der Vortrag zeigt, warum Klimakompetenz (climate literacy) für alle Berufsgruppen in der Radiologie zur Kernkompetenz werden muss. Nur interprofessionell lassen sich Emissionen senken, Energiekosten stabilisieren und Versorgung langfristig resilient gestalten.
Entlang des Workflows werden Emissions-Hotspots und umsetzbare Hebel dargestellt: Erstens die Stärkung der Indikationsqualität im Sinne von „Choosing Wisely“ und value-based radiology, um unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Zweitens ein konsequentes Gerätemanagement mit Fokus auf Stand-by/Idle, Energiespar- und Eco-Modi sowie intelligentes Scheduling. Drittens Prozessdesign zur Reduktion von Doppeluntersuchungen durch bessere Informationsverfügbarkeit und abgestimmte Abläufe. Viertens IT & Data als oft übersehener Stromverbraucher, etwa durch Workstations, PACS, Archivierung und Storage. Fünftens Materialflüsse und Beschaffung (Kontrastmittel, Verbrauchsgüter, Abfall).
Klimakompetentes Personal kann sofort wirksame Schritte setzen – Leerlaufenergie reduzieren, Eco-Funktionen aktiv nutzen, Indikationspfade stärken und Nachhaltigkeitsteams etablieren.
Conference
Deutscher Röntgenkongress 2026
Type
Konferenzbeitrag
