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    Internationale Beispiele zur strukturellen Verankerung von gesunden, altersgerechten Nachbarschaften - Caring Communities
    (2023-12)
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    Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
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    Nachhaltige Verankerung der kommunalen Gesundheitsförderung aus internationaler Perspektive am Beispiel von Caring Communities
    (Springer Science and Business Media LLC, 2025-10-27)
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    Plunger, Petra
    Hintergrund Internationale Caring-Communities-Initiativen verfolgen unterschiedliche Ansätze zur nachhaltigen Verankerung kommunaler Gesundheitsförderung. Die Studie vergleicht internationale Modelle aus Belgien, Finnland, den Niederlanden, der Schweiz und Slowenien. Zielsetzung Ziel war es, strukturelle, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen zu analysieren und Szenarien für die langfristige Integration solcher Ansätze zu entwickeln. Methoden Der Studie liegt ein qualitatives Forschungsdesign mit acht Expert*inneninterviews zugrunde. Zur theoretischen Fundierung und Kontextualisierung der Interviewergebnisse wurde eine ergänzende Literaturrecherche durchgeführt. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass eine gesetzliche Verankerung, verlässliche Finanzierung, intersektorale Koordination und die Einbindung freiwilligen Engagements zentrale Faktoren für nachhaltige Gesundheitsförderung sind. Die identifizierten Szenarien betonen die Bedeutung von verbindlichen Zuständigkeiten, gemeindeübergreifenden Steuerungsgruppen sowie innovativen Evaluationsansätzen. Zudem wird Nachhaltigkeit nicht nur im Sinne langfristiger Wirksamkeit, sondern auch als soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung verstanden. Schlussfolgerung Die Erkenntnisse liefern Impulse für die Weiterentwicklung kommunaler Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum und zeigen Wege auf, wie Caring-Communities-Ansätze nachhaltig implementiert werden können. Zugleich wird deutlich, dass die Übertragbarkeit internationaler Modelle stets kritisch reflektiert werden sollte, da strukturelle Unterschiede und spezifische Kontextbedingungen maßgeblich zu berücksichtigen sind.
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    Setting Kindergarten als Arbeitsplatz, 15. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen, Kärnten - Villach, 22.04.2022
    (2022-04-20)
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    Das Setting Kindergarten als Lebenswelt durchlebt unterschiedliche Veränderungen sowohl in den Arbeitsabläufen als auch hinsichtlich des gesundheitlichen Wohlbefindens. Die Förderung von individuellen und sozialen Ressourcen ist im Bereich von elementarpädagogischen Einrichtungen und gesundheitsförderlichen Vorhaben unabdingbar. Gesundheitsförderliche Maßnahmen können dann effektiv umgesetzt werden, wenn die Partizipation der einzelnen betroffenen Personen und die Wertschätzung sowie Anerkennung der Umwelt einer Kindergartenpädagogin gewährleistet werden können. Das Wissen, dass Ressourcen bei der Stärkung der psychosozialen Gesundheit eine wesentliche Rolle spielen, sollte offen kommuniziert und aktiv gefördert werden. Dadurch können die Kindergartenpädagoginnen und Betreuerinnen selbstständige Lösungswege erarbeiten und tragen so eigenständig zur Erhaltung der psychischen Gesundheit bei. Die Entwicklung der Kindergärten und Kinderkrippen erlangte in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung von einer reinen Betreuungseinrichtung hin zur ersten Bildungseinrichtung für Kinder von ein bis sechs Jahren. Mit diesem Schritt erfolgte eine Zusatzaufgabe, die für Kindergartenpädagoginnen ebenso bürokratische Aufwände mit sich trägt. Des Weiteren führt der Personalmangel dazu, dass Kleingruppenarbeit in den elementarpädagogischen Einrichtungen kaum umsetzbar ist. Dadurch erhöht sich nicht nur die Anforderung für eine Pädagogin und eine Betreuerin, die der Gruppe zugeschrieben sind, sondern auch die Lärmbelastung ist überdurchschnittlich hoch. Die Methode der leitfadengestützten Interviews mit Personen aus dem Berufsfeld und Expertenmeinungen bieten eine vielfältige Sichtweise auf die Lebenswelt Kindergarten mit allen Anforderungen, Belastungen und Ressourcen. Mit den Auswertungen der Interviews konnte ein angepasstes Ressourcen- und Belastungsprofil erstellt werden, das als Handbuch für Leitungspersonen, Kindergartenpädagoginnen und Betreuerinnen dienen soll.
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