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    Gesundheit und Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz
    (Springer Science and Business Media LLC, 2026-03-09)
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    Lang, Gert
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    Blum, Michael
    Zusammenfassung Hintergrund Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit von Beschäftigten sowie das Verfolgen von Nachhaltigkeitszielen zählen zu den zentralen Zukunftsaufgaben von Unternehmen. Beide Agenden sind eng miteinander verbunden, werden in der Praxis jedoch häufig getrennt bearbeitet. Eine systematische Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz kann dazu beitragen, Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen und zugleich den Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu stärken. Fragestellung Ziel dieses Beitrags ist es, wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Ansätze zur Verbindung von BGF und ökologischer Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Im Fokus stehen zentrale Argumente für eine Verknüpfung beider Themen, Qualitätskriterien für gesunde und nachhaltige Arbeitsplätze sowie Wege der praktischen Umsetzung. Material und Methoden Es kam ein qualitativ-exploratives Forschungsdesign zum Einsatz, das aus einer selektiven und systematisch erweiterten Literaturrecherche, einer Dokumentenanalyse von Unternehmensberichten, leitfadengestützten Interviews mit Unternehmensvertreter*innen sowie einer Online-Fokusgruppe zur Validierung der Erkenntnisse in der Unternehmenspraxis bestand. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen vielfältige Chancen und Synergien (Co-Benefits) einer integrativen Betrachtung von Gesundheit und Nachhaltigkeit im betrieblichen Setting. Aufbauend auf den Dimensionen Struktur‑, Prozess- und Ergebnisqualität sowie den ESG-Säulen (Environment, Social, Governance) wurden 42 Qualitätskriterien identifiziert. Ergänzend entstand ein praxisorientiertes Stufenkonzept zur schrittweisen Verknüpfung der beiden Themen in der Unternehmenspraxis. Diskussion Die Verbindung von BGF und Nachhaltigkeit kann langfristig zur Schaffung gesunder, nachhaltiger und somit zukunftsfähiger Arbeitswelten beitragen. Voraussetzungen sind ein gemeinsames Commitment in der Organisation sowie der Aus- und Aufbau von Wissen, Strukturen und Kooperationen im Sinne von „capacity building“.
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    Nachhaltige Verankerung der kommunalen Gesundheitsförderung aus internationaler Perspektive am Beispiel von Caring Communities
    (Springer Science and Business Media LLC, 2025-10-27)
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    Plunger, Petra
    Hintergrund Internationale Caring-Communities-Initiativen verfolgen unterschiedliche Ansätze zur nachhaltigen Verankerung kommunaler Gesundheitsförderung. Die Studie vergleicht internationale Modelle aus Belgien, Finnland, den Niederlanden, der Schweiz und Slowenien. Zielsetzung Ziel war es, strukturelle, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen zu analysieren und Szenarien für die langfristige Integration solcher Ansätze zu entwickeln. Methoden Der Studie liegt ein qualitatives Forschungsdesign mit acht Expert*inneninterviews zugrunde. Zur theoretischen Fundierung und Kontextualisierung der Interviewergebnisse wurde eine ergänzende Literaturrecherche durchgeführt. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass eine gesetzliche Verankerung, verlässliche Finanzierung, intersektorale Koordination und die Einbindung freiwilligen Engagements zentrale Faktoren für nachhaltige Gesundheitsförderung sind. Die identifizierten Szenarien betonen die Bedeutung von verbindlichen Zuständigkeiten, gemeindeübergreifenden Steuerungsgruppen sowie innovativen Evaluationsansätzen. Zudem wird Nachhaltigkeit nicht nur im Sinne langfristiger Wirksamkeit, sondern auch als soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung verstanden. Schlussfolgerung Die Erkenntnisse liefern Impulse für die Weiterentwicklung kommunaler Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum und zeigen Wege auf, wie Caring-Communities-Ansätze nachhaltig implementiert werden können. Zugleich wird deutlich, dass die Übertragbarkeit internationaler Modelle stets kritisch reflektiert werden sollte, da strukturelle Unterschiede und spezifische Kontextbedingungen maßgeblich zu berücksichtigen sind.
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    Transformation der betrieblichen Gesundheitsförderung: Eine österreichische Perspektive auf die Entwicklung seit der Ottawa-Charta
    (Springer Science and Business Media LLC, 2026-08-07)
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    Zusammenfassung Hintergrund Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) hat sich seit der Verabschiedung der Ottawa-Charta im Jahr 1986 grundlegend weiterentwickelt. Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen stellen neue Anforderungen an gesundheitsförderliches Handeln im betrieblichen Setting. Fragestellung Der Beitrag stellt die Entwicklung der BGF in Österreich dar und zeigt auf, welche Perspektiven sich für ihre zukünftige Ausgestaltung ergeben. Material und Methoden Die Arbeit basiert auf einer Überblicksanalyse zentraler Entwicklungen der BGF in Österreich unter Einbezug wissenschaftlicher Literatur sowie ausgewählter Stakeholder-Statements aus der Praxis. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen eine Transformation von verhaltensorientierten Einzelmaßnahmen hin zu einem systemisch verankerten betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen gewinnt die Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Die Analyse verdeutlicht, dass Nachhaltigkeit neue Anforderungen an die BGF stellt und zugleich Potenziale für deren Weiterentwicklung eröffnet. Schlussfolgerung Eine adäquate Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit ist eine zentrale Entwicklungsaufgabe, die strukturelle Veränderungen, bereichsübergreifende Zusammenarbeit sowie konsequentes „capacity building“ erfordert. Dabei erweist sich die Ottawa-Charta weiterhin als relevanter Referenzrahmen. Ihre Grundprinzipien lassen sich im Sinne eines planetaren Gesundheitsverständnisses weiterdenken und eröffnen neue Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung der BGF.
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