Gollner, ErwinErwinGollnerSchnabel, FlorianFlorianSchnabelSzabo, BarbaraBarbaraSzabo2026-08-142026-08-142026-08-07https://people.hochschule-burgenland.at/handle/20.500.11790/4093Zusammenfassung Hintergrund Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) hat sich seit der Verabschiedung der Ottawa-Charta im Jahr 1986 grundlegend weiterentwickelt. Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen stellen neue Anforderungen an gesundheitsförderliches Handeln im betrieblichen Setting. Fragestellung Der Beitrag stellt die Entwicklung der BGF in Österreich dar und zeigt auf, welche Perspektiven sich für ihre zukünftige Ausgestaltung ergeben. Material und Methoden Die Arbeit basiert auf einer Überblicksanalyse zentraler Entwicklungen der BGF in Österreich unter Einbezug wissenschaftlicher Literatur sowie ausgewählter Stakeholder-Statements aus der Praxis. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen eine Transformation von verhaltensorientierten Einzelmaßnahmen hin zu einem systemisch verankerten betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen gewinnt die Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Die Analyse verdeutlicht, dass Nachhaltigkeit neue Anforderungen an die BGF stellt und zugleich Potenziale für deren Weiterentwicklung eröffnet. Schlussfolgerung Eine adäquate Verknüpfung von Gesundheit und Nachhaltigkeit ist eine zentrale Entwicklungsaufgabe, die strukturelle Veränderungen, bereichsübergreifende Zusammenarbeit sowie konsequentes „capacity building“ erfordert. Dabei erweist sich die Ottawa-Charta weiterhin als relevanter Referenzrahmen. Ihre Grundprinzipien lassen sich im Sinne eines planetaren Gesundheitsverständnisses weiterdenken und eröffnen neue Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung der BGF.Transformation der betrieblichen Gesundheitsförderung: Eine österreichische Perspektive auf die Entwicklung seit der Ottawa-Chartajournal-article10.1007/s11553-026-01355-3